Warum mechanische Uhren jetzt auch wie Smartwatches aussehen … – F.A.Z.

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Rico Steiner trägt eine Uhr mit dickem schwarzem Band. Es ist mit dem Logo der Marke geprägt, mit lauter Oris-Schriftzügen. Das passt schon deshalb, weil Steiner für das Schweizer Uhrenhaus als Manager arbeitet. Das Modell an seinem Handgelenk heißt „Aquis Depth Gauge“, eine Taucheruhr, die Menschen mit Faible für Uhren heute ebenso selbstverständlich zum Anzug und Kostüm tragen, zu Krawatte und Lederschuhen, und darauf hastig die Zeit ablesen, wenn die Konferenz schon wieder zu lange dauert. Das Band an Rico Steiners Uhr ist trotzdem aus Kautschuk. Er wird darauf nicht mehr oft angesprochen. „Für ein schwarzes Kautschukband gibt es heute keinen Kommentar mehr“, sagt der Uhren-Experte selbst. Ein Armband aus Kautschuk ist in den vergangenen Jahren schließlich zum selbstverständlichen Teil einer Luxusuhr geworden.

Man sieht es an den aktuellen Neuheiten: Kautschukbänder finden sich nicht nur erwartungsgemäß an einer Casio-Uhr mit dem Namen „Gravitymaster“, sondern auch an den Modellen von Bell Ross, an der Glashütte Original „Senator Chronograph Panoramadatum“, die die für das Haus typisch minimalistische Anmutung hat und sich trotzdem mit Gummi um das Handgelenk ihres Besitzers schlingt. Und Breitling nimmt sich für seine „Superocean Héritage“ die eigentlich feingliedrige Milanaisestruktur – und fertigt sie aus Kautschuk. Es sind eben längst nicht mehr nur Taucheruhren, Kautschuk scheint in diesen Tagen an Modelle aller Art zu gehören.

Rolex hat dafür vor zwei Jahren

Artikel Quelle: https://m.faz.net/aktuell/stil/mode-design/warum-mechanische-uhren-nun-wie-smartwatches-aussehen-15159246.html

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