Revue Thommen

Revue Thommen AG

Falkenweg 12
CH – 4303 Kaiseraugst
Schweiz

1853 wurde die Société d ‚Horlogerie à Waldenbourg als Schweizer Uhrenhersteller der Gemeinde Waldenburg gegründet. Es beginnt mit der Herstellung von Armbanduhren, um im Waldenburger Tal zu arbeiten, dessen Standort auf der Strecke Basel-Genf durch die neu errichtete Zugverbindung Basel – Olten – Genf unwesentlich geworden war.

1859: Gédéon Thommen und Louis Tschopp erwerben die Firma und privat umstrukturieren sie. Gédéon Thommen ist auch Gründer und Förderer der „Waldenburgerbahn“, ein Dampfzug, der die Dörfer des Tales verbindet.

Tschopp verlässt bald die Firma und die Firma heißt Gédéon Thommen’s Uhrenfabriken.

Ab 1905 ist das Unternehmen im Handel als REVUE THOMMEN AG, eine Aktiengesellschaft, eingetragen. REVUE war früher als Markenname der Armbanduhren des Unternehmens verwendet worden, nachdem sie als „GT“ Uhren (GT für Gédéon Thommen) vermarktet worden waren.

Im Jahr 1916 wird der erste Flugzeug-Chronograph der Schweizer Luftwaffe geschaffen und legt den Grundstein für den Erfolg des Unternehmens als Flugzeuginstrumentenlieferant.

Von 1936 bis 1943 erhält das Unternehmen ein Entwicklungs- und Produktionsprogramm der Cockpit-Instrumentierung für die Schweizer Luftwaffe. REVUE THOMMEN entwickelt und liefert Höhenmesser, Luftgeschwindigkeitsanzeiger, vertikale Geschwindigkeitsanzeiger, Uhren und das Fahrwerk für den Schweizer Multifunktions-Doppeldecker EKW C-35.

Im Jahr 1945 vermarktet REVUE THOMMEN seine technischen Fähigkeiten im Luftverkehrssektor durch den Start eines Taschenhöhenmessers für Alpinisten. Ableitungen wie Höhenmesser für Fallschirmspringer folgen und werden gut ins Internet-Zeitalter produziert.

Das Jahr 2000 ist ein wichtiges Zeichen in der Firmengeschichte.

Die REVUE THOMMEN AG gewährt der Schweizer Firma Grovana AG eine Lizenz für die Herstellung und Vermarktung der REVUE THOMMEN Armbanduhr-Markenprodukte, während die REVUE THOMMEN AG ihr Flugzeuginstrumentgeschäft konzentriert.

Nachdem das Armbanduhrgeschäft abgegangen ist, setzt das Unternehmen seine Füße in neues Territorium, indem es sein mechanisches Cockpitinstrumentgeschäft durch die Einführung der elektronischen Flugzeugausrüstung erweitert.

Dazu gehören Luft-Daten-Systeme und Helikopter-Scheinwerfer.

Im Jahr 2012 kauft die GT Thommen Watch AG, die Joint-Venture-Partnerschaft von Andreas Thommen, Roland Buser und Christopher Bitterli die IP-Rechte für das Uhrengeschäft von der REVUE THOMMEN AG und beginnt, die Marke im Schweizer Uhrenarmband zu revitalisieren. Sie ernennen die Schweizer Initiative Limited (SIL) als alleiniger Lizenznehmer für die Produktion und den weltweiten Vertrieb im Jahr 2015.

Der REVUE THOMMEN wird nun von der TRANSAS Group im Jahr 2012, einem russischen Technologieunternehmen, erworben, das seine Anteile an den russischen Privatinvestor Sistema am 4. Oktober 2015 übergibt.

Der Rückgang der Nachfrage nach mechanischen Flugzeuginstrumenten in der Luftfahrtindustrie und der wirtschaftliche Druck führten auch dazu, dass die REVUE THOMMEN AG umstrukturiert wurde.

REVUE, der ehemalige Markenname von Armbanduhren, wird aus dem Firmennamen entfernt, um das Unternehmen als Zulieferer der Luftfahrtindustrie klar zu identifizieren. Im Jahr 2015 wird es als THOMMEN AIRCRAFT EQUIPMENT AG rebrandiert, und es wird ein Sprung durch den Verkauf seines mechanischen Flugzeuginstrumentengeschäfts an SATHOM, eine Tochtergesellschaft der französischen Flugzeugkomponente MRO Firma SATORI Sarl, im Juni 2016.

SATHOM bleibt am ursprünglichen Standort von REVUE THOMMEN und erhält eine Lizenz zur Fortsetzung der Produktion und des Verkaufs von mechanischen Flugzeuginstrumenten unter dem Markennamen THOMMEN.

Im Jahr 2016 zieht THOMMEN AIRCRAFT EQUIPMENT von Waldenburg zu einem modernen Standort in Muttenz, Schweiz, näher an Basel, wo es sich um die Entwicklung von elektronischen Flugzeuguhren, Luft-Daten-Systeme und Hubschrauber-Scheinwerfer, Kabine / Notfall-Taschenlampen.

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