Diese Uhr ist was für Kenner, die nicht angeben wollen

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Design ist Geschmackssache. Zumindest sagen das alle, die von sich behaupten, aufgeklärt über den Fragen des Lebens zu stehen. In Wahrheit ist die Form der Dinge, mit denen wir uns umgeben, natürlich längst zur Weltanschauung geworden: Grandhotel-Publikum wird sich nie viel mit Designhotel-Publikum zu sagen haben. Viele Anbieter exklusiver Güter lösen dieses Problem, indem sie jeden Geschmack ein bisschen bedienen – um sich hinterher zu wundern, dass niemand mehr ihre Produkte kaufen will.

Blöd bei all dem ist: Nur weil das Gemurkse im Nirgendwo meistens scheitert, existiert keine Erfolgsgarantie für Hersteller, die sich vollkommen einer Formensprache verschreiben. Davon kann beispielsweise Roland Schwertner erzählen – der Mann, der vor 25 Jahren unter dem Firmennamen Nomos Glashütte unter anderem eine mechanische Uhr namens „Tangente“ herausbrachte. Wenn es weltweit einen Anbieter gibt, der mit letzter Konsequenz das Prinzip reitet, jedes Design aufs Maximum zu reduzieren, dann sind es die Sachsen: Bauhaus, drei Zeiger und Feierabend waren der Anfang, inzwischen sind Elemente wie Datum und Gangreserveanzeige dazugekommen, nur keine Schnörkel. Trotzdem stand das Unternehmen zu Beginn vor dem Scheitern.

Selbstredend war Schwertner nach dem Zusammenbruch des Ostblocks nicht der Einzige, der rasch versuchte, vom Namen Glashütte zu profitieren. Jeder, der sich auch nur

Artikel Quelle: https://www.welt.de/icon/uhren/article168409246/Diese-Uhr-ist-was-fuer-Kenner-die-nicht-angeben-wollen.html

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