Die Uhrentradition lebt

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Ruhla. Das Ruhlaer Uhrenmuseum ist an Besonderheiten nicht arm. Und wenn Artur Kamp ins Erzählen kommt, kann er viele dieser Besonderheiten aufzählen. Eine ist etwa, dass das Museum seit Gründung vor 15 Jahre Eigentum einer privaten Firma, der Uhrenfirma Garde in Ruhla, ist, also nicht staatlich, kommunal oder von einer Stiftung betrieben wird wie die meisten Museen in Deutschland. Auch dies ist einer Besonderheit geschuldet, der Wende.

Damals startete Kamp mit drei Kollegen aus den Uhrenwerken als Gesellschafter der Firma Garde noch einmal durch. Aus dem Uhrenkombinat wurde die Firma 1991 gegründet. „Wir wollten schon damals, dass Tradition und Geschichte der Uhrenfabrik in Ruhla nicht verloren geht. Und hatten die Idee zu einem Museum“, erinnert sich Kamp. Es dauerte aber bis 2002, bis sich dieser Plan auch umsetzen ließ. Zunächst galt es die Firma auf wirtschaftlich gesunde Füße zu stellen.

Im Jubiläumsjahr „140 Jahre Firma Thiel in Ruhla“ war es dann aber 2002 soweit, und das Museum eröffnete mit den ersten Exponaten noch recht klein. 2003 kamen die nächsten Räume dazu, 2006 folgten die nächsten. Alles im denkmalgeschützten Industriebau, in dem auch die Firma Garde ihren Sitz hat. Uhrmachermeister Thomas Roller, der als Servicemann auf Teilzeit angestellt ist, betreut auch das Museum.

5000 Besucher im Schnitt jährlich

Immerhin etwa 5000 Besucher zieht das kleine Haus jedes Jahr an. „Für

Artikel Quelle: http://eisenach.thueringer-allgemeine.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Die-Uhrentradition-lebt-879329073

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